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Case-Managment

Case - Management wurde 2004 im Abrigado auf Grund der hohen Nachfrage nach Beratung und der Effizienz dieser Hilfeform eingeführt.

1. Was ist Case-Managment?
2. Aufgabenbeschreibung von Case-Managment


Weitere Informationen zu Case-Managment

1. Das Bundesmodellprojekt „Case Management in der Suchtkrankheit und Drogenhilfe" (1996-2000)
2. Aufgaben von Case - Management
3. Zielgruppe im Modellprojekt
4. Situation der Klienten im Abrigado im Jahr 2006
  4.1 Vermittlungen
  4.2 Bereich Wohnen
  4.3 Bereich Schule / Ausbildung
  4.4 Bereich Migration
  4.5 Bereich Gesundheit
  4.6 Bereich Einkommen / Beruf
  4.7 Bereich Justiz
  4.8 Bereich Partnerschaft
  4.9 Bereich Entwöhnung / Substitution
  4.10 Bereich Länge des Drogenkonsums
5. Zusammenfassung, Entwicklung und Forderungen

 
 
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1. Was ist Case-Managment?

Case - Management ist eine methodisches Vorgehen zur Verknüpfung von individuellem Hilfebedarf von Klienten mit dem zur Verfügung stehenden Hilfesystem. Der Case - Manager steht an der Schnittstelle zwischen Klient und Hilfesystem und sollte in der Lage sein, die optimale Versorgung des Klienten zu ermöglichen. Der Case Manager erfaßt in Kooperation mit dem Klientel systematisch die Gesamtsituation und den Hilfebedarf der Klienten (dokumentiert u.a. mit einem Hilfeplan). Ziele werden gemeinsam von Case - Manager und Klienten erarbeitet.

Der Case - Manager sollte das soziale Hilfesystem detailliert kennen und ein Netzwerk bzw. Kooperationspartner zu Verfügung haben, um Hilfe für die Klientel anbieten zu können. Klienten sind in jeder Phase des Hilfeprozesses aktiv beteiligt

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2. Aufgabenbeschreibung von Case-Managment

Für die Zielgruppe ist die Entwicklung eines hilfeorientierten, Person- und situationsbezogenen Netzwerks geplant, in dem der Klient, seine Umgebung und die sozialen Dienste eingebunden sind. Dieses Netzwerk konnte in Harburg bereits dank langjähriger Vorarbeiten sowie Akzeptanzarbeit vorbildlich etabliert werden.
Weitere Ziele der Arbeit sind: Die Verbesserung des unterstützenden Netzwerks des Klientel, die Stärkung der persönlichen Befähigung des Klienten, sich Hilfe zu erschließen und Ressourcen zu nutzen sind weitere Ziele der Arbeit.
Der Case - Manager hat u.a. die Aufgabe tragfähige Beziehungen zu den Klienten herzustellen, die Klientel zur Annahme von Hilfen zu motivieren, Hilfeplanung mit den Klienten durchzuführen und Klientenbezogen mit Fachkräften aus Diensten und Einrichtungen zu kooperieren.

Der Betreuungsprozess gliedert sich in 6 Schritte auf:

  1. Assessment (Einschätzung, Abklären der Situation der Klienten)
  2. Planning (Planung der erforderlichen Schritte)
  3. Intervention (Durchführung der Massnahmen)
  4. Monitoring (Kontrolle, Überwachung der Massnahmen)
  5. Evaluation (Bewertung, Auswertung Hilfeplanung und ggf. bei nicht erfolgreichem Verlauf
  6. Re - Assessment mit einem erneuten Versuch (1. - 5.)

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Weitere Informationen zu Case-Managment
 

1. Das Bundesmodellprojekt „Case Management in der Suchtkrankheiten und Drogenhilfe" (1996-2000)

Der Unterschied zu klassischer Einzelfallhilfe liegt laut Oliva u.a. in BMG 2001, S. 15, ' darin, dass „Case Manager notwendige Hilfeleistungen weniger selbst erbringen als sie vielmehr selbst organisieren sollen".

Ein weiteres Prinzip von Case Management ist Nutzerorientierung. Der Case Manager hat die Verantwortung für die Erreichung der Zielgruppe, „also z.B. eine Komm - Struktur, ungünstige Öffnungszeiten etc. zugunsten von Geh - Struktur aufzugeben, zumindest zu ergänzen."2

Das Ablaufmodell des Bundesmodellprojekts CASE - MANAGEMENT entspricht in etwa den oben beschriebenen Phasenmodellen.3

Schritt l ist hier Zugangserschließung und Failaufnahme.

Im Schritt 2, Assessment, wird ein umfassendes Bild über biografische, psychologische, soziale und medizinische Aspekte angestrebt.

In Schritt 3 geht es um Zielvereinbarung und Hilfeplanung. „Der Hilfeplan ist das Ergebnis ausgehandelter Übereinkünfte zwischen Case Manager und Klient." Der Hilfeplan ist ein zentrales Instrument von Case Management.

Im 4. Schritt folgt die Durchführung der Maßnahmen.

Der 5. Schritt ist Monitoring. Erhält der Klient die vereinbarten Leistungen? Hält der Klient Vereinbarungen ein?

Der 6. Schritt ist Re- Assessment, eventuell wird eine Neubewertung der Situation
vorgenommen. (Ist eine neue Zielvereinbarung erforderlich?)

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2. Aufgaben von Case - Management

Case - Management bat die Aufgabe den Aufbau eines Hilfe- Person- und Situationsbezogenen Netzwerks zu gewährleisten. Die nötigen Hilfen werden, wenn die Ressourcen der Klienten es zulassen, weniger selber erbracht, sondern organisiert. Der Bedarf der Hilfe ist Nutzerorientiert.
Case - Management sollte das Ziel haben die Hilfebedürftigen zu motivieren, Veränderungen zu beginnen.
Hilfeplanung ist ein wichtiges Mittel um Vereinbarungen und Ziele im Sinne der Klienten zu erreichen.
Kooperation mit anderen Einrichtungen und Vermittlung von Hilfen ist erforderlich, um Case - Management durchzuführen.

Ziel sollte u.a. die selbst ständige Lebensführung, bzw. die Verbesserung gesamten Situation der Klienten sein.

vgl. Oliva u.a., in BMG, Case Management in der Suchtkranken- und Drogenhilfe, Baden-Baden 2001
2 a.a.O. S. 15
3 a.a.O., S. 17
11 a.a.O. S. 17

Elemente der Arbeit von Case - Management sind Beratung, Hilfe bei Bewältigung von Alltagsproblemen, Anregungen für die Freizeitgestaltung, Krisenintervention, Rückfallprophylaxe, aufsuchende Arbeit, Nachsorge und Angehörigenkontakt.
Eine ausführliche und transparente Dokumentation ist für die Arbeit erforderlich.

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3. Zielgruppe im Modellprojekt

Die Zielgruppe im Modellprojekt waren neben Alkoholabhängigen. Chronisch mehrfachbeeinträchtigt abhängige Drogenkonsumentlnnen. (CASE - MANAGEMENTA) Die CASE - MANAGEMENTA - Definition von FOGS beinhaltet neben der Abhängigkeitsdiagnose nach ICD-10 (Abhängigkeitssyndrom) mindestens 3 Punkte aus folgenden genannten Bereichen:

  1. Konsum verhalten ( 5J. Gebrauch von Opiaten & letzte 4 Wochen)
  2. Behandlungserfahrung ( Entgiftung / Entwöhnung / Substitution)
  3. Gesundheit ( somalische Erkrankungen/ Psychische Störungen)
  4. Soziale und rechtliche Situation ( unregelmäßige Einkünfte, Sozialhilfe ,
    Beschaffungskriminalität, Prostitution, - in den letzten 2 Jahren )
  1. Ohne feste Partnerschaft, überwiegend suchtbezogene Kontakte, 2 J.,

wohnungslos, verwahrloste Wohnsituation, institutionelle Wohnformen, 2J.
-justizielle Belastung 2Jahre Haft oder mehr als 5 Verurteilungen.

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4. Situation der Klienten im Abrigado im Jahr 2006

Im Berichtszeitraum wurden 35 Klienten intensiv betreut, mit denen insgesamt 392 Beratungsgespräche gefuhrt wurden. Zudem wurden noch viele Einzelberatungen und Kurzkontakte durchgeführt, die nicht zu einer regelmäßigen und kontinuierlichen Betreuung geführt haben. 28 Personen wurden als Erstkontakte erfasst, hier beschränkte sich die Beratung auf l bis maximal 4 Gespräche.

Die Erstkontaktaufnahme zur Klientel kam in allen Fällen über das Abrigado bzw. über die im Zusammenhang mit dem Konzept durchgeführte nachgehende und aufsuchende Sozialarbeit zustande.
Die Dauer der Betreuung bewegte sich im Bereich von l bis 12 Monaten. Die durchschnittliche Betreuungsdauer betrug 3,7 Monate.

Die am häufigsten genannten Themen (Personenbezogen N= 35) waren:

28 Klienten von 36 Personen (80%) hatten gesundheitliche Probleme. Bei 26 Klienten (74%) war Drogenentzug ein wichtiges Thema. Bei 22 Klienten (63%) war Entzug und stationäre Therapie Thema. 21 Klienten (60%) hatten juristische Probleme.

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4.1 Vermittlungen

Die Anzahl der Vermittlungen von Klienten betrug 112.

Im Einzelnen wurde

  1. 5-mal in Wohnungsangelegenheiten (an Übernachtungsstätten und Wohnungsamt)
  2. 18- mal an Rechtsanwälte und Bewährungshilfe
  3. 10- mal an Ärzte und Krankenhäuser
  4. 12- mal an die Arbeitsgemeinschaft (ARGE)
  5. 16- mal an andere Instituitionen oder Drogenhilfeeinrichtungen vermittelt.

Es wurde:
29- mal in Entzug 7- mal in Substitution und psychosoziale Betreuung 15- mal in stationäre Langzeittherapie
vermittelt.

Es wurden 23 Begleitungen und 5 Besuche durchgeführt.

Konsumverhalten:
17 von 35 Klienten (48%) konsumierten intravenös Opiate, Kokain, Benzodiazepine und
Barbiturate (polytoxikomanes Konsummuster).
14 Klienten (40%) konsumierten Opiate und Crack inhalativ,
2 Klienten (6%) konsumierten nasal Opiate und Kokain,
und
2 Klienten (6%) konsumierten Opiate und Kokain vorwiegend intravenös.

Die Tendenz zum polytoxikomanen Konsum ist im Abrigado, wie in anderen Hamburger Drogeneinrichtungen, sehr stark vorhanden. Der Crack - Konsum ist bei den erfassten Klienten weit verbreitet. Es gab z.B. keine Konsumentinnen, die ausschließlich Opiate konsumierten, mehr in dieser Gruppe.

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4.2 Bereich Wohnen

10 Klienten (29%) waren im Lauf des Jahres obdachlos oder von Obdachlosigkeit bedroht (durch Kündigung der Wohnung) oder lebten ohne Mietvertrag bei Bekannten.

9 Klienten (17%) gelang es eine Wohnung zu mieten oder eine Unterkunft zu finden. Ein Klient ist unbekannt verzogen.

5 Klienten (14%) waren im Laufe des Jahres 2006 in Haft,

13 Personen (37%) befanden sich im Laufe des Jahres in einer Reha - Maßnahme.
Ende 2006 hatten 24 (69%) Klienten eine eigene Wohnung.

5 Personen (14%) lebten im betreuten Wohnen, in einer Unterkunft, in einer Fachklinik oder in Haft.

5 Personen ( 14%) lebten bei Angehörigen oder Freunden, l Person (3%) lebte Ende des Jahres ohne festen Wohnsitz.

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4.3 Bereich Schule / Ausbildung

15 Klienten (43%) hatten einen Hauptschulabschluss. 15 Klienten (43%) waren ohne Schulabschluss. 5 Klienten (14%) hatten einen mittleren oder höheren Schulabschluss.

Eine Berufsausbildung abgeschlossen hatten nur 8 Klienten (23%).

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4.4 Bereich Migration

Aus dem nicht EU-Ausland stammten  12 Klienten (34%), der Anteil osteuropäischer Migrantinnen mit deutschem Pass betrug 14% (5 Klienten).

Bereich Frauen

Der Frauenanteil betrug 20 % ( 7 Klienten).

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4.5 Bereich Gesundheit

Gesundheitliche Beeinträchtigungen waren bei allen Klienten in erheblichem Maße festzustellen, insbesondere waren Hepatiden vom Typ B und C weit verbreitet, ebenso wie chronische Abszesse, chronische Hauterkrankungen und ein extrem schlechter Zahnstatus.

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4.6 Bereich Einkommen / Beruf

33  Klienten erhielten Arbeitslosengeld 2 (94%).
Von diesen übten 2 Personen einen 1€ Job aus.
Eine Person bekam Berufsunfähigkeit, eine Person erhielt Bafög.

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4.7 Bereich Justiz

Probleme mit der Justiz waren bei 19 Klienten (53%) akut.
8 Klienten (22%) waren im Laufe des Jahres in Haft.

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4.8 Bereich Partnerschaft

14 Klienten (39%) hatten eine feste Partnerbeziehung, bei 6 Paaren hatte der bzw. die Partnerin ebenfalls Suchtprobleme (17%). 34 Klienten hatten überwiegend suchtbezogene Kontakte (94%). 14 Klienten hatten Kinder, davon lebten 6 Kinder mit im Haushalt.

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4.9 Bereich Entwöhnung / Substitution

9 Klienten (25%) hatten Erfahrungen mit mindestens 2 stationären Entwöhnungen oder
Substitutionsbehandlungen.

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4.10 Bereich Länge des Drogenkonsums

34 Klienten (94%) hatten schon eine mehr als 5 jährige Erfahrung mit Opiaten oder Kokain.

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5. Zusammenfassung, Entwicklung und Forderungen

32 von 35 Klienten (91%) entsprechen der Definition von "chronisch mehrfachbeeinträchtigt abhängigkeitskrank".

Die Klienten sind in der Mehrzahl sehr stark mit Problemen in verschiedenen Bereichen belastet.

Bei einem großen Teil der Klienten waren Stabilisierungsprozesse zu verzeichnen, z.B. durch Entzüge, stationäre Therapien, Substitutionsbehandlung, durch Verbesserung der Wohnungssituation oder durch Klärung von juristischen Problemen, durch Aufbau von Kontakten außerhalb der Drogenszene und Verbesserung der gesundheitlichen Situation durch ärztliche Hilfe.

Bei einem kleineren Teil der Klienten verschärfte sich die gesundheitliche Situation, z.B. durch Infektionen, Thrombosen. Besonders Obdachlosigkeit fuhrt zu schnellen und starken Verelendungserscheinungen. Es traten auch verstärkt psychische Probleme durch polytoxikomanen Drogenkonsum auf.

Die Veränderungsmotivation der Klienten, angesichts der massiven Probleme in den meisten Lebensbereichen, z.T. gering. In vielen Gesprächen wurde versucht die „Selbstveränderungskräfte" der Klienten zu stärken und auch „kleine Erfolgserlebnisse" als Ausgangspunkt für neue Problemlösungen zu sehen. Wichtig ist es, zunächst zumindest einen Teil der vielfaltigen Probleme abzubauen, und den Klienten "kleine" Erfolgserlebnisse zu vermitteln, um von dieser Basis aus dann weitere neue Ziele zu verfolgen.

Bei der Durchführung der Methoden des Case Management ist es wichtig, sich an den Bedürfnissen der Klienten zu orientieren und nicht gleich zu Beginn der Betreuung mit "Therapeutenzielen" die Klienten zu überfordern.

Ein großes Problem für die meisten Klienten bleibt die schlechte Situation auf dem ersten Arbeitsmarkt für schlecht ausgebildete und wenig belastbare Arbeitskräfte und die damit verbundene Perspektivlosigkeit in Bezug auf ein "normales" gesellschaftliches Leben. Die Schaffung eines niedrigschwelligen Arbeitsangebots wäre eine sinnvolle Maßnahme, um Klienten die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten einzusetzen. Die seit 2005 bestehenden „ l-Euro-Jobs" sind m.E. allerdings nicht geeignet, um den Menschen wieder eine Perspektive zu bieten. Sie sind in den meisten Fällen Beschäftigungstherapie.

Es sollte auch schulische Qualifizierungsmaßnahmen geben, um Defizite aufzuholen, besonders fehlende Deutschkenntnisse verhindern bei einigen Klienten eine bessere Integration.

Der Zugang zu stationären Drogentherapien ist zum Teil sehr schwierig. Der Prozess von Der ersten Reha - Beratung bis zur Kostenzusage dauert für viele Klienten zu lange. Viele Klienten sind nicht in der Lage einen Lebenslauf zu verfassen oder Anträge auszufüllen. Wird eine Therapie abgebrochen, sind die Kostenträger sehr restriktiv bei der Genehmigung einer weiteren Maßnahme. Bei der Ablehnung einer erneuten Therapie führt das zu großer Frustration bei den Betroffenen. Hier sollte eine weniger bürokratische und eine am Bedarf orientierte Lösung gesucht werden.

Zudem sollten preiswerte Wohnungsangebote für die Klienten zugänglich sein. Einige Klienten wohnen in sehr schlecht ausgestatteten und trotzdem relativ teuren Wohnungen, sind obdachlos.

Ein weiteres Problem ist das fehlende Konto bei vielen Klienten mit SCHUFA Eintrag. Sie können ohne Konto oft keine Wohnung anmieten oder eine Beschäftigung annehmen, da sie dadurch stigmatisiert sind. Hier sollten die Banken verpflichtet werden Konten für alle Personen anzubieten.

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Literaturliste:

  1. Oliva, Hans (BMG und FOGS) u. A., Case - Management in der Drogen- und
    Suchtkrankenhilfe, Baden - Baden 2001
  2. Wendt, Wolf R., Case Management im Sozial- und Gesundheitswesen.
    Freiburg 1997
 
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